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Berufliche Zukunft ab 50


Seminarinhalt

1. Seminartag

Themen:
- Anstellung
- Teilzeit-Anstellung

Aufzeichnung der verschiedenen Möglichkeiten, eine zukünftige wirtschaftliche Grundlage auf Anstellungs-Basis aufzubauen. Dabei werden auch der Mix aus verschiedenen Teilzeit-anstellungen sowie der Mix aus Absicherung durch ein Sozialsystem mit zusätzlicher (Teilzeit-) Anstellung behandelt:
  • Bedürfnisse des Arbeitsmarktes - Angebot und Nachfrage
  • Verkauf der eigenen Leistung, der eigenen Erfahrungen bzw. des Nutzens für einen Arbeitgeber
  • Nutzung der eigenen Ideen und Kenntnisse für eine Teilzeittätigkeit
  • Alternative Tätigkeiten als Zusatz zu Teilzeitstelle oder Frühpensionierung
  • Mix aus Teilzeit-Anstellung und Teilzeit-Selbständigkeit
  • Erste Standortbestimmung
Tagesziele:
Die Teilnehmenden kennen verschiedenste Möglichkeiten, wie sie zu einer neuen Anstellung kommen könnten, bzw. welche Alternativen für sie in einem Mix aus Sozialversicherung und Eigenleistung vorhanden sind. Die Teilnehmenden sollen dabei auf möglichst viele Anregungen stossen, um sich daraus konkrete Ziele selbst erarbeiten zu können.

2. Seminartag

Themen:
- Ideenfindung zur Selbständigkeit
- Selbständigkeit
- Teilzeit-Selbständigkeit

Aufzeichnung der verschiedenen Möglichkeiten, um eine zukünftige wirtschaftliche Grundlage auf selbständiger Basis aufzubauen:
  • Wege zu Geschäftsideen, basierend auf eigenen Situation (Persönliche Voraussetzungen, Stärken, Vorlieben) sowie des Marktes
  • Franchising
  • Pionierunternehmen: Gründung eines neuen Unternehmens
  • Kauf eines bestehenden Unternehmens
  • Einkauf in ein bestehendes Unternehmen, Partnerschaft
  • Gründungsablauf
  • Budget: Privat/Geschäft
  • Selbsttest
Tagesziele:
Die Teilnehmenden sollen ihre Eignung und ihre Möglichkeiten für die selbständige Erwerbstätigkeit realistisch einschätzen können. Die Teilnehmenden haben die notwendigen Entscheidungshilfen bezüglich der Selbständigkeit.

3. Seminartag

Themen:
- Auswandern
- Aussteigen
- Neuorientierung
- Umschulung
- Finanzplanung
- Frühpensionierung
- BVG

Aufzeichnung von Möglichkeiten, die ausserhalb der alltäglichen Ideen der Existenzsicherung stehen.
  • Leben im Ausland:
    - Ohne Erwerbstätigkeit
    - Mit Erwerbstätigkeit
    - Auf selbständiger Basis
  • Grundsätzliche Neuorientierung
    - Arbeit im Non-Profit-Bereich (Sozialwerke, Institutionen etc.)
    - Umsetzung eines Lebenstraumes
  • Umschulung in ein völlig anderes berufliches Gebiet auf Grund der eigenen Interessen
    - mit dem Ziel, sich darin selbständig zu machen
    - mit dem Ziel, darin eine Anstellung zu finden
  • Gesamtheitliche Finanzplanung
    - Leistungen der drei Säulen (AHV, Pensionskasse, 3. Säule)
    - Frühpensionierung oder Vorbezug der BVG-Gelder
    - Aufbau eines persönlichen Finanzplanes

Tagesziele:
Die Teilnehmenden sollen auf neue, nicht alltägliche Ideen kommen, die sie entweder als solche umsetzen können oder ihnen neue Horizonte eröffnen. Die Teilnehmenden kennen die sich aus solchen Ideen ergebenden Rahmenbedingungen.

4. Seminartag

Themen:
- Auswertung der Arbeitsblätter aus den ersten drei Kurstagen
- Grundsätzliche Ausrichtung der beruflichen Zukunft
- Definition der zukünftigen Ausrichtung beruflicher Aktivitäten
- Definition der Präferenzen in geografischer, fachlicher, branchenbezogener und finanzieller Hinsicht
- Gestaltung des eigenen Angebotes in Form eines imaginären Inserates
- Planung der nächsten Schritte: Erstellung eines 1. Aktionsplans bis zum 5. Seminartag
  (Erfahrungstreffen)
- Tagesplanung ­ an welchen Wochentagen mache ich was
- Vorbereitung Präsentation der eigenen Zukunft
- Vorbereitung Fragenkatalog für Erfahrungstreffen

Tagesziele:
Die Teilnehmenden überprüfen ihre bisherigen Aktivitäten aus dem Kurs auf Vollständigkeit, Zielorientierung und Umsetzbarkeit.
Die Teilnehmenden tauschen die bisherigen Erfahrungen gegenseitig aus und lernen dabei Perspektiven anderer, die in einer ähnlichen Situation sind, kennen. Sie erkennen dabei, was sie bei sich selbst zukünftig noch optimieren können.
Die Teilnehmenden definieren klar und verständlich, welche Leistung sie dem Markt zukünftig anbieten wollen.
Die Teilnehmenden erstellen einen Aktionsplan, was sie wann hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft alles unternehmen/aufarbeiten werden und wie sie bis zum Erfahrungstreffen den Markt bearbeiten wollen.

5. Seminartag

Erfahrungstreffen

Themen:
- Präsentation der im kurzfristigen Aktionsplan getroffenen Zielsetzungen und der daraus
  entstandenen Resultate
- Austausch der bisher gemachten Erfahrungen
- Klärung aller bisher entstanden Fragen und Unsicherheiten
- Verfeinerung der bisherigen Zielrichtungen
- Klare Definition der weiteren Aktivitäten
- Ergänzung des 1. Aktionsplans für die weitere Planung und Umsetzung der beruflichen
  Zielsetzungen
- Besprechung des verbindlichen mittel- und langfristigen Aktionsplanes

Tagesziele:
Die Teilnehmenden trainieren, sich und ihre Angebote gegenüber anderen zielgerichtet zu präsentieren.
Die Teilnehmenden tauschen die in der Realität Erfahrungen gegenseitig aus und lernen dabei Erfahrungswerte anderer in ihr eigenes Vorgehen einbringen zu können.
Die Teilnehmenden fühlen sich stark und sicher bei der Umsetzung ihrer Zielsetzungen für die berufliche Zukunft ­ ihr Selbstvertrauen ist identisch mit ihren Zielen.
Die Teilnehmenden erstellen einen längerfristigen Aktionsplan, welcher von neutraler Seite ­ Kursleitung ­ überprüft und mit ihnen besprochen wurde.
Die Teilnehmenden setzen sich selbst unter einen positiven, realistischen Druck zur Erreichung ihrer selbst definierten Ziele.

Die Themen werden nach einem einheitlichen Schema erläutert und durch vordefinierte Orientierungshilfen unterstützt:

  • Einführung in das Thema
  • Aufzeichnung der Vor- und Nachteile
  • Eigene Stärken / Schwächen für diese Möglichkeiten
  • Finanzielle Aspekte (vor allem 3. Seminartag)
  • Persönliche Aspekte
Seit 2001 ist die ESW start-up ag im Besitze des
Schweizerischen Qualitätszertifikates für Weiterbildungsinstitutionen

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